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Woher kommt der Name „Quilombo“?

Der Name unseres Vereins "Quilombo" stammt aus dem Brasilianischen und bezeichnet Dörfer entflohener Sklaven.

Auf Wikipedia ist dazu zu lesen:

Ein Quilombo ist eine Niederlassung von aus der Sklaverei geflohenen Schwarzen in Brasilien. Der größte und berühmteste Quilombo war der von Palmares im heutigen brasilianischen Bundesstaat Alagoas mit zeitweise zwischen 20 und 30.000 Bewohnern. Die Niederlassung bestand von 1630 bis 1694 und widerstand mehreren Eroberungsversuchen der portugiesischen Kolonialherren bis sie von einer Truppe unter dem Kommando des berüchtigten Bandenführers Domingos Jorge Velho vollständig zerstört wurde. Der Todestag des legendären letzten Anführers des Quilombo dos Palmares Zumbi am 20. November 1695 wird heute von den afro-brasilianischen Bewegungen als Tag des schwarzen Bewusstseins (dia da consciência negra) begangen.

Weitere Legenden ranken sich um die Kämpfe zwischen Sklaven und Sklavenhaltern in den Quilombos - so wird von den Quilombos gesagt, dass sich dort die Capoeira stark weiterentwickelte und dass die Sklaven sie auch im Kampf gegen die (mit Schusswaffen bewaffneten) Sklavenjäger eingesetzt hätten.

Ganz oft bekommen wir gerade bei unseren vielen Wochend-Außendiensten vielfältige Rückmeldungen auf unseren wohl sehr trächtigen Namen, so z. B. am Samstag, dem 26.09.2009 (siehe Außendienste 2009) von einer - plötzlich freudig erregten - Rechtsanwältin aus Costa Rica.

Quilombo heißt dort u.a.:

Sozialbewegung, Aufbruch, Versammlung, solidarisches Miteinander, etc.

"...Wir gehen zu Quilombo!..."

"...Es gibt einen Quilombo!..."

in der Bedeutung sich im eigenen Dorf, Ort, Stadt spontan oder geplant zu zeigen, um kleinere oder größere Grüppchen/Gruppen in einer u.a. sozialen Angelegenheit zu unterstützen.

Als besonderes Beispiel ihrerseits bezog sie sich aktuell auf die Beteiligung an der Großdemo der Anti-Atom-Bewegung in Berlin am Samstag, dem 05.09.2009.

Letzte Änderungen: Mittwoch, 24. Februar 2010, 10:02 Uhr