Aktuelles
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mensch Donnerstag, 18. Februar 2016
Keine Vertreibung für Rosenanbau: Petition unterstützen
Rosen so rot wie die Liebe, heißt es. Doch für die Oromo sind die Blumen rot wie Blut. Als angebliche Gegner der Regierung werden sie in Äthiopien unerbittlich unterdrückt und verfolgt. Rund 150.000 Oromo haben in den vergangenen zehn Jahren ihr Land verloren. Europäische Firmen – und wir – haben von dieser Massenvertreibung profitiert: Ein Großteil der auf den Flächen der Oromo geernteten Schnittblumen wird in die Niederlande geflogen und von dort nach Deutschland exportiert. Und wir ahnen nichts Böses beim Kauf der roten Rosen: Denn leider trägt so manche Blume aus Äthiopien das Siegel des „fairen Handels“.
 
Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen für die Oromo setzen!
 

 

Quelle:

https://www.gfbv.de/de/informieren/blumen-der-liebe-blumen-des-leids/gerd-mueller-keine-blutrosen-aus-aethiopien/

mensch Donnerstag, 18. Februar 2016
Film-Empfehlung: Voices of Violence

Voices of Violence ist ein Film über die unvorstellbare Gewalt gegen Frauen in der demokratischen Republik Kongo und über das politische und gesellschaftliche System, das diese Grausamkeiten zulässt. In dem Land, in dem Frauen auf besonders grausame Weise der systematischen Vergewaltigung als Kriegswaffe ausgesetzt sind, gibt Claudia Schmid völlig unbekannten Frauen eine Stimme und zeigt auf, wie die Strukturen der Gewalt funktionieren.

Die Filmemacherin ist mehrere Monate durch die Demokratische Republik Kongo gereist und hat Frauen in den entlegensten Dörfern der Rebellengebiete getroffen und ihr Vertrauen gewonnen. In langen, konzentrierten Gesprächen offenbaren die Frauen zum ersten Mal ihre traumatischen Erlebnisse der Öffentlichkeit. 

(Quelle: http://mindjazz-pictures.de/project/voices-of-violence/)

Sabine Donnerstag, 10. September 2015
25. Geburtstag des Quilombo ‚Eine Welt‘ Verein – Freitag, 2.10.2015, 19.45 Uhr – Syrienabend

 

Auch zu unserem diesjährigen Jubiläum wollen wir

wieder ein lokales Forum für globales Lernen sein,
wo achtsames Zuhören und miteinander Sprechen
lebendig sind. Im Rahmen der Interkulturellen Tage Dresden wird diesmal auch uns das Thema Flucht bewegen.

Von Aleppo nach Dresden

Was erlebte Musaab in Syrien, auf seiner Flucht und jetzt in Deutschland?

Ein 28jähriger Syrer, der seit etwa 9 Monaten in Gorbitz lebt, berichtet über das Leben in seiner Heimatstadt Aleppo und seine Flucht bis nach Dresden. Musaab wird überwiegend auf Deutsch, teilweise Englisch sprechen.

Das aus Aleppo stammende, einzige fair gehandelte syrische Produkt unseres Weltladens können Sie ausprobieren.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! (Tel.: 422 11 23)!

Veranstaltungsort: Quilombo-Stammsitz

Vortragsplakat zum Ausdrucken und Weiterleiten