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TIBET

 Fairgehandelte Produkte von Exiltibetern

Etwa 100.000 Tibeter leben heute im Exil, vor allem in Indien und den angrenzenden Himalaya-Ländern. Das Leben im Ausland bringt oft Not und Elend mit sich. In Indien, zum Beispiel, behalten die Emigranten lebenslänglich den Flüchtlingsstatus.

Durch das fremde Klima erkranken viele an Malaria, Tuberkulose etc. Kindern wie Erwachsenen mangelt es an Nahrung, Kleidung und Arbeit.

Obwohl die Einkünfte kaum für den Lebensunterhalt reichen, versuchen die Exiltibeter ihre alte buddhistische Kultur zu erhalten. Die Produktion von traditionellem Handwerk bietet eine Möglichkeit, während der lebensnotwendigen Arbeit die kulturelle Identität zu wahren.

Zur Situation in Tibet

Tibet wurde 1949 von der Volksrepublik China besetzt. Seitdem herrschen dort Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung. Die neuen Machthaber zerstörten durch rücksichtslose Kollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden – vorher nie gekannte Hungersnöte waren die Folge. Auch die geistigen und kulturellen Zentren des Hochgebirgslandes, Klöster, Tempel, Universitäten sowie diverse historische Bauten wurden vernichtet. Über 1,2 Millionen Tibeter verloren infolge der Militärherrschaft ihr Leben. Die zur Zeit noch 6 Millionen Einwohner werden durch Massenansiedlung von Chinesen langsam zur Minderheit im eigenen Land. Mittels Zwangsabtreibungen oder gar –sterilisationen wird die Bevölkerung zusätzlich reduziert.

Aber auch die einmalige Tier- und Pflanzenwelt leidet unter den Besatzern, seitdem diese massive Rodungen und sinnlose Jagden betreiben.

Tibet auf einen Blick

Hauptstadt: Lhasa
Größe: 2,5 Mio. km2
Bevölkerung: 6 Mio. Tibeter7,5 Mio. Chinesen
Religion: 99 % buddhistisch
Sprache: Tibetisch (Amtssprache Chinesisch)
Wirtschaft: Tibeter:vor allem Land-wirtschaft und Viehzucht
Chinesen:Verwaltung, Handel, Dienstleistungen
Grundnahrungsmittel: Tsampa (geröstetes Gerstenmehl)
Nationalgetränk: gesalzener Buttertee

 

Das Tibet-Haus-Stralsund

Der Quilombo „Eine Welt“ g.e.V. und Laden Dresden bezog bis 2008 die tibetischen Waren aus Stralsund, wo sich 12 Jahre lang eine kleine Initiative mit Exiltibetern befasste und deren Erzeugnisse verkaufte. Das Tibet-Haus-Stralsund:

  • unterhielt Handelsbeziehungen zu Exiltibetern
  • verkaufte fair gehandelte Erzeugnisse aus Entwicklungsprojekten und kleinen Handwerksbetrieben und trägt so zur finanziellen Unabhängigkeit der Produzenten bei
  • importierte direkt
  • vertrieb keine durch Kinderarbeit entstandenen Produkte
  • informierte über die Situation des tibetischen Volkes und dessen Kultur

Unsere aktuelle Aktion für Tibet finden Sie hier.

Derzeit gibt es bei uns folgende Waren u.a. von der Tibetinitiative Deutschland e.V. :

Tsampa Produktinfos und Rezepte

 

 

 

 

 

 

 

  • Tibetische Freiheitsbänder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Gebetsfahnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Schmuck (u.a. Ketten, Ohrhänger, Anhänger)

 

  • Klangschalen - über 10 verschiedene Varianten aus Nepal

 

  • Instrumente (u.a. Bommeltrommel, Zimbeln)

Letzte Änderungen: Montag, 18. Februar 2019, 09:18 Uhr